Palliativförderverein Hünfeld unterstützt Arbeit des Hospiz Fulda


09. Dezember 2018

Wenn man zum ersten Mal den Flur des Hospizes St. Elisabeth betritt – es befindet sich im 4. Stock des alten Herz-Jesu-Krankenhauses in Fulda – so merkt man sofort: dies ist k e i n Krankenhaus! Licht, Farben, Raumdekoration sorgen für eine wohltuende, ruhige Atmosphäre. Man weiß, in den Zimmern – Einige Türen stehen offen. – sind Menschen im Sterben. Sie sind hier Gäste, umsorgt, betreut und begleitet bis zu ihrem letzten Atemzug von Angehörigen und dem umsichtig, entspannt agierenden Pflegepersonal. Es ist die gelebte Selbstverpflichtung, auf die sich die in diesem Haus Beschäftigten verständigt haben: „Die Individualität unserer Gäste ist unsere höchste Verpflichtung. Sie bestimmen ihren Tageslauf selbst und geben das Tempo vor.“

Dr. Ambros Greiner, der 2. Vorsitzende des Palliativfördervereins Hand in Hand Hünfeld, begleitet von zwei Mitgliedern des Vereins, übergibt den Verantwortlichen des Hospizes, dem Geschäftsführer Ansgar Erb und Dagmar Pfeffermann, der Leiterin des Hospizes, einen Scheck über einen ansehnlichen Betrag. „Wir wollen Sie unterstützen“, so Dr. Greiner, „dass Sie Ihr segensreiches Wirken fortführen können.“ Und seine Worte kommen von ganzem Herzen, denn er weiß, wovon er spricht. Dr. Greiner hat die Palliativstation in der Helios-Klinik St. Elisabeth Hünfeld aufgebaut und bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand geleitet. Er weiß, was es bedeutet, wenn ein Patient aus der Palliativstation nicht mehr nach Hause entlassen werden kann, da  die Angehörigen die Pflege nicht mehr leisten können, und „man ein Bett braucht“. Da hat es immer wieder berufliche und menschliche Kontakte von Hünfeld nach Fulda gegeben.

Der Dank von Frau Pfeffermann und Herrn Erb für die großzügige Spende von 5.000 Euro, die die Mitglieder des Fördervereins dem Hospiz zur Verfügung gestellt haben, ist genauso herzlich. Am gastfreundlich gedeckten Kaffeetisch im „Wohnzimmer“ des Hospizes sitzt man dann in netter Runde zusammen und tauscht sich aus. Der Geschäftsführer, Herr Ansgar Erb erläutert, dass Hospize nur bis zu 95 Prozent von ihren Trägern finanziert werden dürfen. Fünf Prozent müssen die Hospize selbst erwirtschaften. Herr Erb erklärt den Sinn dieser Maßgabe und macht deutlich, dass das Hospiz St. Elisabeth diese Eigenmittel hauptsächlich durch Spenden und Zuwendungen Dritter aufbringt.

„Bei uns soll jeder Gast bekommen, was ihm guttut“, so Dagmar Pfeffermann, die Hospizleiterin. „Das entspricht dem, wozu wir uns von Anfang an verpflichtet haben. Unsere Träger und wir sind geleitet vom christlichen Menschenbild. Aber, so steht es auch auf unserer Homepage, wir begleiten unsere Gäste unabhängig von Weltanschauung, Religion, Herkunft, finanziellem und sozialem Status. Wenn ein Gast z. B. durch Klangtherapie oder Aromatherapie Entspannung, Ruhe oder seinen inneren Frieden findet oder wenn seine Familie oder sein Partner es leisten kann, 24 Stunden im Hospiz bei ihm zu sein, so kommt ihm das zu, unabhängig davon, ob er oder seine Angehörigen die dafür anfallenden Eigenmittel aufbringen können oder nicht.“

Da wird dem Besucher die Sinnhaftigkeit einer Spende klar: Der Tod kennt kein Wochenende, keinen Urlaub, keine Ferien. Er kennt keinen Haushaltsplan und kein Geschäftsjahr. Die Betreiber und Mitarbeiter des Hospizes brauchen unsere Mittel, um jederzeit flexibel handeln und souverän ihr berufliches Ethos und Selbstverständnis leben zu können. Der Besucher geht und sagt unbekümmert: „Auf Wiedersehen.“ Und irgendwo tief drinnen in ihm klingt die Textzeile des Kirchenliedes: „Wir sind nur Gast auf Erden…“

Im Übrigen lädt das Hospiz zu einem Wiedersehen oder zu einem ersten Kennenlernen ein. An jedem ersten Mittwoch eines Monats stehen um 15.00 Uhr die Türen offen zur Besichtigung und Information. Anmelden kann man sich als Einzelperson oder als Gruppe mit Hilfe des Kontaktformulars auf der Homepage per Email oder telefonisch unter 0661/869766-0.

Josef Staufer, Palliativförderverein “Hand in Hand” Hünfeld

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