Die Rhön in ihren vielen Farben und Facetten ist in der neu eröffnete Bilderausstellung im stationären Hospiz Sankt Elisabeth zu Fulda zu entdecken.

Künstlerin Hiltrud Storch (2.v.r.) erläuterte bei der Ausstellung (v.l.n.r.) Dagmar Pfeffermann, Silvia Hillenbrand, Ralf Atzert, Claudia Wingenfeld, Ansgar Erb, Karin Reichardt und Alfred Storch ihre Maltechnik.

Künstlerin Hiltrud Storch (2.v.r.) erläuterte bei der Ausstellung (v.l.n.r.) Dagmar Pfeffermann, Silvia Hillenbrand, Ralf Atzert, Claudia Wingenfeld, Ansgar Erb, Karin Reichardt und Alfred Storch ihre Maltechnik.

Die Künstlerin Hiltrud Storch, naturverbundene, bodenständige Hobby – Malerin aus Dietershausen, zeigt bis Ende April 2017 eine Auswahl ihres langjährigen Schaffens.

Begonnen hatte sie, die auch regelmäßig bei der Kleinsassener Kunstwoche anzutreffen ist, im Alter von 25 Jahren mit Ölmalerei. Sie besitze ein ererbtes Talent, denn bereits ihr Vater malte gerne und Hiltrud Storch habe in der Schule einen Zeichenwettbewerb gewonnen, so Silvia Hillebrand, die die Vita der Künstlerin schilderte.

hospiz_storch_ausstellung_blumen_bergeIn späteren Jahren habe sie sich der Bauernmalerei gewidmet und sich an Acryl und Aquarell gewagt. Letzteres habe sie mit einem Kurs verfeinert. Doch Ölmalerei sei ihr Leidenschaft geblieben. Malen sei für Hiltrud Storch wohl auch ein Lob an Gottes Schöpfung und ihr Verhältnis zur Natur. Davon zeuge auch ein Spruch, den sie im Hausflur der Künstlerin entdeckt habe:

Kein Maler verfügt über so viel Farbnuancen, kein Maler der bildenden Kunst schaffe so viel Eleganz, kein Architekt so viel grazielle Schönheit wie die millionenfach schöpferische Natur. Wer sich vor ihrem Werk verneigt, verneigt sich vor dem Schöpfer.

hospiz_storch_ausstellung_blumen„Man sieht, was ich male“, sagt Hiltrud Storch und das macht wohl den Charme ihrer Bilder aus. Lieblingsmotive seien Landschaften, Tiere, wie das Birkhuhn und Blumen. Nicht Skizzenblock, sondern Fotoapparat ist Ausganspunkt für ihre Bilder, bei denen sie sich auch durch den Pinsel leiten lässt. Die Bilder strahlen den Betrachter durch ihre farbenfrohen Malereien an und es gibt durch detailgetreue Ausführung viel zu entdecken.

Hospizleiterin Dagmar Pfeffermann und Geschäftsführer Ansgar Erb dankten Hiltrud Storch für die gelungene Ausstellung. Hospizgäste hätten sich schon sehr erfreut geäußert, weil sie viele ihnen bekannte Berge, Pflanzen und Tiere der Rhön wiedererkennen würden. Auch wenn es viele traurige Momente im Hospiz gebe, so würde doch durch Ausstellungen die letzte Lebensphase der Gäste bereichert.

hospiz_storch_ausstellung_kaffeetrinkenDie Ausstellung kann bis Ende April 2017 täglich im Hospiz St. Elisabeth, Gerloser Weg 23a,Fulda (Eingang Buttlarstraße) von jedermann besichtigt werden. Die Bilder sind auch käuflich zu erwerben.

Text und Foto: FotoText Winfried Möller, Rasdorf